Geschichte

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Zeitungsanzeige von 1908

Gründung & Expansion

 

Max Gleißner gründete 1872 die Firma als Schreinereibetrieb. Schon bald aber spezialisierte man sich auch auf den Verkauf selbstgefertigter Möbel. 1903 übernahm der älteste Sohn Ernst Gleißner die Geschicke der noch jungen Firma, die seitdem nach ihm benannt ist. Ehefrau Franziska versorgte neben 13 Kindern rund 20 Mitarbeiter und erledigte auch noch die Buchführung sowie den Ein- und Verkauf für den Möbelhandel. In der Folgezeit entstanden ab 1937 im historischen Gasthof zur Post am Maximilianplatz 28 in Tirschenreuth umfangreiche Lager- und Ausstellungsräume.

Max Gleißner und Söhne

Max Gleißner mit Söhnen und Gesellen um 1900

Franziska und Ernst Gleißner

Franziska und Ernst Gleißner 1927

Stammhaus Maximiliansplatz

Stammhaus Maximilianplatz 27 um 1920

Die 1950er und 1960er

 

1951 übernahm Alois Gleißner, der Sohn von Ernst Gleißner, die Schreinerei. Seine Schwester Lina war seitdem für die Leitung des Möbelhauses verantwortlich. Als rührige und unermüdliche Managerin schaffte sie ein Mitarbeiter-Team aus hochmotivierten Einrichtungsfachleuten und sorgte für eine stetige Aufwärtsentwicklung des Hauses. 1960/61 erfolgte der Ausbau der Gleißner-Passage am Maximilianplatz mit großzügigen Ausstellungsräumen und modernen Schaufensterfronten.

Möbelhaus 1940er

Ehemaliger Gasthof zur Post Maximilianplatz 28 um 1950

Liefer LKW

Liefer-LKW um 1950

Die 1970er und 1980er

 

1973 zeigte sich zum 100-jährigen Jubiläum nach knapp einem Jahr Umbauzeit das Haus in neuem Glanz. Es war ein – für damalige Verhältnisse – riesiges Möbelangebot entstanden. 1980 übernahmen Liselotte Kulzer, die Tochter von Alois Gleißner, und Hans Kulzer das Möbelhaus. Sie bauten das Unternehmen engagiert aus, und setzten die Erfolgsgeschichte fort. Bis es neun Jahre später im Dezember 1989 zur größten Katastrophe in der Unternehmensgeschichte kam: Durch Brandstiftung wurde das historische Firmengebäude am Maximilianplatz vollständig zerstört. Die Firma mit damals etwa 30 Mitarbeitern stand vor dem Nichts. Aber es ging weiter, und alle Arbeitsplätze konnten erhalten werden.

Möbelhaus 1970er

Maximilianplatz 28 mit Passage um 1970

Feuer

Zerstörung durch Brandstiftung 1989

1990 – Neuanfang mit mehr Platz

 

Hans Kulzer wurde zum Architekten des Neubeginns. Zusammen mit seiner Frau Liselotte und den Prokuristen Walter Kraus und Manfred Probst leitete er eine rasante Aufwärtsentwicklung ein. Im Dezember 1990 erfolgte die Einweihung des großen Neubaus vor den Toren der Stadt in Tirschenreuth-Süd. Schon sechs Jahre später brauchte man noch mehr Platz: Ein Erweiterungsbau verdoppelte die Fläche des Hauses zur heutigen Größe. Bis Mitte der 1990er Jahre wurden ca. 25 weitere Arbeitsplätze geschaffen.

Neubau

Neubau in Tirschenreuth-Süd 1990

Möbelhaus 1996

Gleißner Wohnschau 1996

2015 – Die nächste Generation

 

Für die Zukunft zeigt sich das Unternehmen mit mittlerweile rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bestens gerüstet: 2015 übernahm Jörg Kulzer, der älteste Sohn von Liselotte und Hans Kulzer, in der mittlerweile 5. Generation die Unternehmensleitung, der neben Seniorchefin Liselotte Kulzer auch die beiden Geschäftsleiter und Prokuristen Wolfgang Horn und Manfred Göhl angehören. 2016 wurde Gleißner vom Einrichtungspartnerring VME, einer führenden Einkaufsgemeinschaft der Möbel- und Einrichtungsbranche in Deutschland, als Interliving Partner ausgezeichnet. Gleißner führt seitdem Interliving im Firmenlogo. Dem Einrichtungspartnerring gehört Gleißner – neben rund 200 weiteren Mitgliedern - bereits seit 1988 an.

Möbelhaus 2016

Gleißner 2017

Geschäftsleitung

Unternehmensleitung 2017