Geschichte

Geschichte

Von 1872 bis in die Neuzeit

150Jahre
1872

1872

Gründung

Max Gleißner (Bildmitte) mit Söhnen und Gesellen

Max Gleißner kauft im Oktober 1872 das Haus Nr. 247 (heute Maximilianplatz 27) an der Südseite des Marktplatzes in Tirschenreuth und stellt sich mit einem Schreinerbetrieb auf eigene Füße. Noch im selben Jahr heiratet Max Gleißner die Tirschenreutherin Anna Spitzel. Von sieben Kindern, die aus dieser Ehe hervorgegangen waren, ergreifen vier später ebenfalls den Schreinerberuf. Drei Söhne gründen eigene Handwerksbetriebe. Der älteste – Ernst Gleißner – sollte den Betrieb des Vaters übernehmen.

Zwanzig Jahre harte Arbeit ermöglichen im Jahr 1890 den damals reinen Handwerksbetrieb auf mit Dampfkraft angetriebene Maschinen umzustellen. Jedoch schon einige Jahre später – 1898, gleich nachdem das erste Elektrizitätswerk in Tirschenreuth fertiggestellt wurde – bedient man sich auch bei Gleißner dieser neuen Energiequelle. Jetzt arbeiten bereits 10 Facharbeiter in der nun weitgehend mechanisierten Werkstatt – um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert bedeutet das schon eine respektable Betriebsgröße. Es werden Fenster und Türen hergestellt, aber auch Möbel entstehen im eigenen Haus, die in Stadt und Land gekauft werden. So mancher „Kammerwagen“ bringt jungen Leuten eine solide Einrichtung fürs Leben.

1900

1900

Entwicklung

Franziska und Ernst Gleißner 1927

1903 übernimmt der älteste Sohn Ernst Gleißner die Geschicke der noch jungen Firma, die seitdem nach ihm benannt ist. 1905 heiratet er Franziska Fritsch von der Hendlmühle bei Wondreb. Die Aufträge kommen jetzt bereits aus entfernteren Gegenden. Fenster und Türen sind mit Pferde-Fuhrwerken oft mehrere Tage unterwegs, z. B. nach Amberg oder Grafenwöhr. Die umliegenden Truppenübungsplätze und die Grenznähe bringen durch Kasernen, Zoll- und Behördenbauten viel Arbeit. Von den Dörfern kommen die Schreiner um bei Gleißner zu arbeiten. 1908 werden in Waldsassen in der Liststraße 2 in einer Filiale Ausstellungsräume für die damals noch im eigenen Haus hergestellten Möbel geschaffen.

Die Fertigung von Fabrikmöbeln nimmt nach dem Ersten Weltkrieg einen immer größer werdenden Umfang an. 1921 bis 1924 entstehen im Parterre des Hauses Nr. 247 neben einer erweiterten Werkstattfläche neue Lagerräume und Schaufenster. 20 Arbeiter sind nun bereits bei Gleißner beschäftigt. Franziska Gleißner hat ein gewaltiges Arbeitspensum zu bewältigen. Sie versorgt neben ihrer eigenen Familie mit 13 Kindern auch noch ihre Gesellen und Lehrlinge im Haus. Außerdem erledigt sie auch noch die Buchführung sowie den Ein- und Verkauf für den damaligen Möbelhandel. Nebenbei betreibt sie ab 1928 im Haus Nr. 247 auch noch einen Laden für Kinderwagen, der später ab 1950 von ihrer Tochter Resi am Maximilianplatz 28 noch lange Jahre weitergeführt wird.

1930

1930

Schwierige Zeiten

Ehemaliger Gasthof zur Post Maximilianplatz 28 um 1955

Ernst Gleißner erhält in der Schreinerei ab den 1930er-Jahren Unterstützung von seinen drei ältesten Söhnen Hans, Alois und Isidor. Zwischenzeitlich wird der Maschinenpark vergrößert, und die räumlichen Verhältnisse sind im Haus Nr. 247 nicht mehr ausreichend. Ab 1937 entstehen im neu erworbenen historischen „Gasthof zur Post“ im Haus gegenüber am Maximilianplatz 28 (damals Hausnummer 368) in Tirschenreuth umfangreiche Lager- und Ausstellungsräume sowie Wohnungen. 1938 beginnt Sohn Alois in der Schreinerei mit der serienmäßigen Fertigung von Küchenmöbeln, ein Handwerk, das er bei einer Küchenfabrik in Ostwestfalen-Lippe gelernt hatte. Alle drei Söhne erwerben noch vor dem Krieg den Meistertitel im Schreinerhandwerk.

Während des Zweiten Weltkriegs führt Ernst Gleißner, mittlerweile um die 70 Jahre alt, den Betrieb weitgehend allein weiter. Seine Söhne werden zum Kriegsdienst eingezogen, kehren aber alle zurück. Nach dem Krieg und der Währungsreform steht man vor dem Nichts, aber mit großem Einsatz von Ernst Gleißner gelingt der erfolgreiche Neubeginn. 1946 tritt Tochter Lina in die Firma ein und übernimmt ab 1947 die Organisation des Möbelgeschäfts.

1950

1950

Neue Generation und Ausbau

Liefer-LKW um 1950

1951 übergibt Ernst Gleißner nach Jahren des Wiederaufbaus die Schreinerei seinem Sohn Alois, das Möbelgeschäft seiner Tochter Lina. Sohn Isidor übernimmt den mittlerweile zur Schreinerei ausgebauten Zweigbetrieb in der Liststraße in Waldsassen. Mit viel Schwung und neuer Energie führen Alois Gleißner und Lina Gleißner das Unternehmen in Tirschenreuth erfolgreich weiter. Die Steigerung der Zahl der Beschäftigten führt schnell zu immer weiter beengten Platzverhältnissen, so dass ein Neubau der Schreinerei außerhalb der Innenstadt in der Franz-Heldmann-Straße erfolgt. Das Möbelhaus wird am Marktplatz weitergeführt.

1957 wird die neue Schreinerei bezogen, sieben Jahre später werden die Gebäude ausgebaut und erweitert. Man spezialisiert sich später auf Innenausbau und realisiert in der Folgezeit viele Aufträge für Objekte im ganzen bayrischen Raum und darüber hinaus. In München wird sogar ein eigenes Vertriebsbüro eröffnet. Der Betrieb wird 1979 vollständig vom Möbelhaus getrennt und noch viele Jahre von Ernst Gleißner, dem gleichnamigen Enkel von Ernst Gleißner, erfolgreich separat weitergeführt. Später wird die Schreinerei aufgegeben, sie existiert nicht mehr. Die Gebäude in der Franz-Heldmann-Straße sind mittlerweile vollständig abgebrochen. Dort steht nur noch das in den 1970er und 1980er Jahren erbaute Zentrallager für das Möbelhaus.

1960/61 schafft man in der „Post“ am Maximilianplatz durch einen Ausbau der ehemaligen Scheune, der Stallungen und der Kegelbahn noch mehr Platz für den Möbelhandel und verbindet den rückwärtigen Teil durch die neue Gleißner-Passage mit dem Maximilianplatz. Es werden großzügige Ausstellungsräume und moderne Schaufensterfronten geschaffen wie sie bislang im Stiftland noch nicht zu sehen gewesen sind.

1970

1970

Erfolg und Erweiterung

Möbelhaus Gleißner um 1974

Das Möbelgeschäft entwickelt sich durch das große Engagement und den unermüdlichen Einsatz von Lina Gleißner erfolgreich weiter, das Verkaufsgebiet wird auf die benachbarten Landkreise erweitert. Anfang der 1970er Jahre soll durch den Einbezug des Hofraumes an der Badstraße die Ausstellungsfläche weiter vergrößert werden. Diese Maßnahme ist in vollem Gange, als im Januar 1972 durch Schweißarbeiten ein Schwelbrand das Dachgeschoß im rückwärtigen Teil vernichtet. Im Zuge der Wiederaufbauarbeiten wird statt des Dachgeschosses gleich ein vollwertiges Vollgeschoss als Ausstellungsraum gebaut.

Im Oktober 1972 erfolgt die Einweihung des neuen, erweiterten Möbelhauses. Das Haus zeigt sich zum 100-jährigen Jubiläum, das etwas verspätet 1973 groß gefeiert wird, in neuem Glanz. In Tirschenreuth ist ein – für damalige Verhältnisse – riesiges Möbelangebot entstanden. Bereits 1977/78 wird erneut umgebaut. Mit viel Liebe zum Detail wird das historische Gebäude der „alten Posthalterey“ denkmalgerecht saniert und ein Gewölbe von 1574 im Erdgeschoss, das sogar den Stadtbrand von 1814 überstanden hatte, freigelegt. Es werden größere Ausstellungsflächen geschaffen, und die Fassade wird um weitere Bögen sowie Arkaden zum Marktplatz und zur Badstraße hin erweitert.

1979 übernehmen Liselotte Kulzer, die Tochter von Alois Gleißner, und Hans Kulzer, die bereits seit Anfang der 1970er Jahre im Unternehmen sind, das Möbelhaus. Sie bauen das Unternehmen in den Folgejahren weiter engagiert aus, und setzen die Erfolgsgeschichte fort, bis im Dezember 1989 durch Brandstiftung das historische Firmengebäude am Maximilianplatz 28 vollständig zerstört wird.

1989

1989

Flammendes Inferno

12. Dezember 1989

12. Dezember 1989: Es ist kurz vor Geschäftsschluss als im Möbelhaus Gleißner, das bereits seit vielen Jahrzehnten im historischen ehemaligen „Gasthof zur Post“ am Maximilianplatz 28, einem der ältesten Gebäude in Tirschenreuth, seinen Sitz hat, Feueralarm gegeben wird. Ein Mieter des Hauses hatte Rauch im Treppenhaus bemerkt. Mitarbeiter des Möbelhauses versuchen noch den Brand, der sich zu einer riesigen Feuersbrunst auswachsen sollte, mit Feuerlöschern zu ersticken. Sie haben aber gegen die Flammen, die sich im ersten Stock in Windeseile in das historische Gebälk fressen, keine Chance. Kurz nach 18 Uhr geht bei der Tirschenreuther Feuerwehr die Meldung „Feuer im Möbelhaus Gleißner am Markplatz“ ein.

Mit schwerem Gerät und der Drehleiter wird die Bekämpfung des Feuers im dichten Schneetreiben aufgenommen. Zunächst sind von außen keine Flammen zu sehen, nur dichter, grauer Rauch wird aus den Fenstern gedrückt und verqualmt in Windeseile die ganze Altstadt. Es stinkt überall beißend nach Rauch, nach verbrennenden Möbeln und Kunststoff, der Qualm erschwert die Sicht auf dem Marktplatz. Der Schnee färbt sich vom Rauch grau. Zu diesem Zeitpunkt denkt allerdings noch niemand daran, dass das historische, erst 1977/78 aufwändig sanierte Gebäude komplett verloren sein könnte.

Später treffen weitere Feuerwehren zur Unterstützung ein. Aus allen Rohren wird nun gelöscht. Es geht auch darum, die Nachbarhäuser zu schützen und ein Übergreifen des Feuers auf weitere Altstadthäuser zu verhindern. Nur mit schwerem Atemschutz können die Feuerwehrleute in das Gebäude vordringen. Dort begegnet ihnen ein Irrgarten aus Möbeln und Stellwänden. Starker, beißender und gesundheitsgefährdender Qualm und Rauch nimmt trotz Beleuchtung die Sicht.

Gegen 21 Uhr gibt es Gewissheit: Das Gebäude ist nicht zu retten. Flammen schlagen jetzt aus dem Dach und aus allen Fenstern des ersten und zweiten Stocks. Die historischen Erker und Gaupen auf dem Dach brennen ab und stürzen zusammen. Die Feuerwehren stehen dem Inferno trotz des großen persönlichen Einsatzes der Feuerwehrleute machtlos gegenüber. Es herrscht akute Einsturzgefahr. Erst nachts um 3 Uhr ist klar, dass die Nachbargebäude nicht auch noch in Flammen stehen werden.

1989

1989

Komplette Zerstörung durch Brandstiftung

Der Tag danach

Am nächsten Morgen wird das ganze Ausmaß des Großbrandes sichtbar: Von dem Eckhaus am unteren Marktplatz stehen nur noch die Außenmauern und einige Kamine. Das Gebäude ist bis auf das historische Kreuzgewölbe von 1574 im Erdgeschoss, das die Katastrophe fast unbeschadet überstanden hat, komplett zerstört. Nur der rückwärtige Anbau des Möbelhauses entlang der Badstraße ist äußerlich unversehrt. Aber auch dort haben Hitze, Löschwasser und Rauch verheerenden Schaden angerichtet. Noch einige Wochen später lodern immer wieder Flammen in der Ruine auf, erst nach Abschluss der Ermittlungsarbeiten kann die Brandstelle ausgeräumt werden.

Wie durch ein Wunder wird bei dem Großfeuer niemand ernsthaft verletzt. Zwei Mieter, die ihre Wohnungen im Haus hatten, verlieren innerhalb von wenigen Stunden ihr gesamtes Hab und Gut. Nichts davon ist zu retten. Auch viele Familienerbstücke wie die historische „Gleißner-Krippe“, die auf dem Dachboden gelagert war, sind für immer verloren. Wie es mit dem Möbelhaus, das zu den ältesten Unternehmen der Stadt gehört, weitergeht, ist zunächst völlig ungewiss. Glücklicherweise konnten in der Brandnacht durch beherzte Feuerwehrleute, die durch ein Fenster von der Rückseite in die Büros einstiegen, auf Disketten gespeicherte wichtige Daten des Unternehmens gerettet werden.

Die Brandursache ist durch den großen Zerstörungsgrad zunächst völlig unklar. Erst im Februar 1990 kann das Rätsel von der Kriminalpolizei gelöst werden. Ein junger Mann hatte sich am 12. Dezember 1989 durch eine Seitentür Zutritt zu dem Möbelhaus verschafft und dort in der Schlafzimmerabteilung im ersten Obergeschoß aus Langeweile Feuer gelegt. Der Brandstifter ist – wie sich herausstellt - für insgesamt elf Brände verantwortlich, die seit September 1988 die Bevölkerung des Stiftlandes und die Feuerwehr in Atem gehalten und für Angst und Schrecken gesorgt hatten.

1990

1990

Neuanfang mit mehr Platz

Neubau in Tirschenreuth-Süd

Nach dem vernichtenden Großbrand im Dezember 1989 steht die Firma mit damals etwa 30 Mitarbeitern am Anfang des neuen Jahrzehnts vor dem Nichts. Da wichtige Firmendaten gerettet werden konnten und ein großer treuer Kundenstamm vorhanden war, fällt dennoch innerhalb weniger Tage die Entscheidung, dass es am angestammten Standort Tirschenreuth weitergehen soll. Allen ist klar, dass die größte Katastrophe in der Unternehmensgeschichte nicht das Ende sein sollte. Zu wichtig sind der Inhaberfamilie die lange Firmen- und Familientradition und die Arbeitsplätze im Unternehmen.

In der Altstadt, das wird jedoch deutlich, ist ein Wiederaufbau eines modernen Einrichtungshauses aufgrund des großen Flächenbedarfs, der beengten Logistiksituation und der vielen benötigten Parkplätze nicht sinnvoll. Deshalb wird die Zerstörung des Möbelhauses von den Unternehmern schnell auch als Chance und Initialzündung gesehen, das Unternehmen mit einem Neubau „auf der grünen Wiese“ weiterzuentwickeln und für eine sichere Zukunft fit zu machen. Alles muss dabei allerdings ganz schnell gehen, denn nur für ein Jahr sichert die Versicherung zu, die Ausfälle durch die fehlende Ausstellungsfläche und die Bezahlung der Mitarbeiter zu decken. Danach muss das neue Haus fertig und in Betrieb sein. In der Zwischenzeit werden in der ehemaligen Schreinerei am Maximilianplatz 27 und im Lager in der Franz-Heldmann-Straße provisorische Ausstellungsflächen eingerichtet, um den schlimmsten Schaden zu mindern und die Weiterbeschäftigung der rund 30 Mitarbeiter zu sichern. Niemand sollte seinen Arbeitsplatz verlieren.

Nachdem die Stadt Tirschenreuth und verschiedene Grundeigentümer unkompliziert ihre Unterstützung zugesagt hatten, wird Hans Kulzer zusammen mit seiner Frau Liselotte zum Planer und Motor des Neubeginns. Im neuen, eigens von der Stadt ausgewiesenen, Gewerbegebiet am Ortsrand in Tirschenreuth-Süd entsteht innerhalb weniger Monate ein neues, modernes Einrichtungshaus. Bereits im Dezember 1990 erfolgt die Einweihung des großen Neubaus vor den Toren der Stadt. Schon fünf Jahre später braucht man noch mehr Platz: Ein Erweiterungsbau verdoppelt 1996 die Fläche des Hauses auf über 20.000 Quadratmeter.

1997

1997

Gleißner Wohnschau

Anziehungspunkt für die ganze Region

1997 wird das 125-jährige Firmenjubiläum gefeiert. In den Folgejahren entwickelt sich das Unternehmen als „Gleißner Wohnschau“ außerordentlich erfolgreich. Die Entscheidung von 1990 am Stadtrand neu zu bauen stellt sich als richtig und zukunftsweisend heraus. Das Möbelhaus ist mit seinem riesigen Angebot und seinen vielen Aktionen ein großer Anziehungspunkt und ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in der Stadt. Die Kunden kommen nun aus dem ganzen nordostbayrischen Raum sowie aus Westböhmen und sogar bis aus Regensburg, Nürnberg, Hof, Karlsbad, Pilsen und Prag nach Tirschenreuth. Bis zum Ende der 1990er Jahre hat sich die Zahl der Arbeitsplätze in dem Möbelhaus im Vergleich zu vor dem Brand mehr als verdoppelt, bis 2019 sogar fast vervierfacht.

Das historische Gebäude am Marktplatz wird in den Jahren 1993/94 als Wohn- und Geschäftshaus „Gleißner-Passage“ von der Familie Kulzer denkmalgerecht wiederaufgebaut. Es beherbergt nun mehrere Wohnungen, Büros, eine Arztpraxis, Läden und ein Fitnessstudio. Wie vor dem Großbrand ist es ein besonderes Schmuckstück in der Tirschenreuther Altstadt.

2015

2015

Zukunftsgerichtet: Die nächste Generation

Interliving Gleißner 2024

2015 übernimmt Jörg Kulzer, der älteste Sohn von Liselotte und Hans Kulzer, in der mittlerweile 5. Generation das Unternehmen. Im Jahr 2016 zieht die Deutsche Post mit einer Partnerfiliale in das Möbelhaus, nachdem das Schaltergeschäft im Postgebäude in der Bahnhofstraße eingestellt worden ist. Die Post bei Gleißner ist seitdem ein täglicher Anziehungspunkt für die Tirschenreuther Bevölkerung.

Nach einem kompletten Umbau in den Jahren 2016 bis 2018 mit der vollständigen Erneuerung und Sanierung der Ausstellungsfläche ist Interliving Gleißner, wie das Unternehmen seit 2016 heißt, eines der größten und modernsten Einrichtungshäuser in Nordbayern. Ein professionelles Online-Schaufenster mit Online-Shop ergänzt seit 2017 das stationäre Angebot. Auch nach über 150 Jahren ist das traditionsreiche Familienunternehmen zukunftsgerichtet und tief in Tirschenreuth verwurzelt. Es ist mit rund 110 Mitarbeitern einer der wichtigsten Arbeitgeber der Kreisstadt.

Film

150 Jahre Gleißner